Hand Lettering als Wandbild: She designed a life she loved

Hand Lettering als Wandbild

Der Sommer ist in Berlin angekommen. 30° Celsius motivieren mich eigentlich nicht, zuhause Letterings zu üben. Aber ich hatte einen Brush Pen von Faber Castell gekauft, den ich unbedingt mal probieren wollte. Also frisch ans Werk gemacht…

Der Faber Castell ist ein preiswerterer Brush Pen, der aus Deutschland kommt. Bezahlt habe ich 2,19 Euro, was für die Qualität absolut in Ordnung ist. Allerdings ist der Stift eigentlich zum Kolorieren von Zeichnungen gedacht, und nicht zum Lettern. Wenn du also Mangas zeichnest und mit dem Faber Castell nachkolorieren möchtest, sollte das sehr gut funktionieren.

Für mein Handlettering waren die Stifte zuerst nicht ideal – die Pinselspitze ist nicht so robust, gibt stark nach und geht auch nicht wirklich in ihre ursprüngliche Form zurück. Ich schreibe manchmal mit etwas mehr Druck, wodurch die Pinselspitze dann schnell verbogen war.

Doch nicht nur der Stift ist entscheidend für eine gutes Ergebnis, sondern auch die Papierwahl. Eine gute, glatte Papieroberfläche kann dabei helfen, ein Ausfransen der Pinselspitze zu vermeiden. Das hat der Faber Castell Brush Pen mit den Tombows gemeinsam.

Für heute habe ich den Spruch „She designed a life she loved“ gewählt, weil das ja hier mein kleines Motto ist. Dieser Spruch soll die kleine Kalligraphin daran erinnern, nicht aufzugeben und weiter an ihrem Traum zu arbeiten.

Viele Frauen haben den Wunsch, auf eigenen Beinen zu stehen und etwas aus eigener Kraft zu erreichen. Daher ist „She designed a life she loved“ irgendwie passend. Um dem Ganzen mehr Ausdruck zu verleihen, habe ich das Handlettering eingerahmt, damit es später als Wandbild aufgehängt werden kann.

Handlettering „She designed a life she loved“

  •  Stift: PITT artist pen, Medium Flesh 131, Faber Castell, Deutschland
  •  Papier: Skizzenblock SELECTA, Carl Schleicher & Schuell, Deutschland
  •  Blume: Pinke Pfingstrose vom vietnamesischen Blumenhändler
  •  Dekoration: Notizheft mit geprägten Goldfolienstreifen von „Go Stationery“, London

Obschon ich die Faber Castells – für Letterings! – nicht so perfekt finde, ist das Ergebnis recht annehmbar geworden. Man kann vor allen sehr detailliert schreiben, da die Pinselspitze fein und dünn ist. Das eignet sich gerade für Briefumschläge und DIN A5-Bögen sehr gut.

Die Farben sind schön satt und die Stifte sind auch gut mit Tinte gefüllt. Eigentlich bin ich positiv überrascht und gewöhne mich langsam an das Handling. Bleibt das Manko des schnellen Verschleißes. Aber das liegt dann eben daran, dass ich zu stark aufdrücke.

Ich würde auf jeden Fall noch mal Brush Pens von Faber Castell kaufen. Der Preis ist super und die Farbauswahl ebenfalls sehr attraktiv. Bei dem aufgerufenen Preis von gut zwei Euro ist der schnelle Verschleiß auch zu verschmerzen.

Achja – dekoriert habe ich mit der letzten Pfingstrose in diesem Jahr. Insofern passt das ja auch zu „She designed a life she loved“.

Liebe Grüße,
Berlin-Kalligraphie Signatur von Diana

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